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Bildungsbereiche

Themenbezogene Bildung und Erziehung

Unsere Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsprozesse setzen beim konkreten Unterstützungsbedarf der Kinder an. In unserer Einrichtung geschieht die Förderung der Kinder immer unter Beachtung der Basiskompetenzen. Unsere Konzeptionsinhalte zur Förderung der Basiskompetenzen sind stets die Richtlinie aller der nun folgenden Bereiche unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit.

1. Ethische und Religiöse Bildung und Erziehung

Ethische und religiöse Bildung und Erziehung bilden eine untrennbare Einheit und sind wechselseitig aufeinander angewiesen. Dies wird in unseren päd. Schwerpunkten deutlich. Wir vertreten die offizielle Position der katholischen Kirche. Wir leben den katholischen Glauben, sehen aber auch in den anderen Religionen einige wichtige Elemente. Wir sehen unseren Glauben als eine Beziehung und nicht als etwas Messbares. Der kirchliche Jahreskreis ist für uns keine „Festjagd“ ohne Bedeutung, sondern ein bedeutungsvolles Leben mit unserem Glauben. Wir wollen den kirchlichen Jahreskreis zur Lebenssituation der Kinder sehen. Wir fragen nach der Bedeutung des Glaubens und stellen so eine Verbindung zur Sozialen Bildung her. Die Sozialerziehung regelt das Zusammenleben. Die Basis hierzu sehen wir in der religiösen Erziehung und Bildung. Wir werden den Kindern anhand des kirchlichen Jahreskreises, die verschiedenen Feste und Feierlichkeiten mit ihren äusserlichen Merkmalen, theologischen Hintergründen und biblischen Inhalten vermitteln. 

Wichtiger ist uns jedoch die Bedeutung unserer Religion. Die Kinder werden erfahren, welche verschiedenen Bedeutungen sich im kirchlichen Jahreskreis bzw. in unserer Religion verbergen. Die Kinder werden durch die religiöse Bildung verschiedenste Resilienzen bilden, widerstandsfähig fürs Leben werden und so stärkende Strukturen für den Alltag gewinnen. Die Kinder werden Sinnorientierung finden und in ihrem Wertesystem gestärkt. Sie erfahren eine Hilfe bei der Entwicklung ihres Verständnisses von Wertigkeit.

Massnahmen:

  • Unser Christliches Menschenbild leben.
  • Religiöse Symbole aufsuchen
  • Religiöse Symbole in die Gruppe integrieren
  • Den kirchlichen Jahreskreis erlebbar machen
  • Martinsumzug
  • St. Nikolaustag feiern
  • Erntedankumzug
  • Kinderkonferenzen
  • Gottesdienste mit Kindern erarbeiten und feiern
  • Gemeinsame Kirchenbesuche
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  • Andachten im Kindergarten feiern
  • Besuch der Seniorennachmittage im Pfarrheim
  • Besuch der Weihnachtsfeiern anderer Vereine
  • Biblische Geschichten erörtern, die Bedeutung leben
  • Bildbetrachtungen
  • Religiöse Lieder singen
  • Verschiedenen Ketteinheiten gestalten
  • Religiöse Bilderbücher betrachten
  • Gebete erarbeiten und regelmässig beten
  • Geschichten und Erzählungen von anderen Religionsarten
  • Projekte für Sozialschwächere und ärmere Menschen der ganzen Erde

2. Bewegungserziehung und –förderung, Sport

Bewegung macht Kindern Freude. Um sich gesund entwickeln zu können, brauchen Kinder regelmässig, ja sogar täglich Gelegenheit, sich zu bewegen. Bewegung wirkt sich unter anderem auch auf die körperliche und organische Belastungsfähigkeit aus. Der kindliche Organismus benötigt zur Ausbildung leistungsfähiger Organe genügend Reize. Durch die Bewegungserziehung erwirbt das Kind motorische Grundfertigkeiten, lernt sie zu beherrschen und gelangt so zu seiner Bewegungssicherheit. Die Motorik ermöglicht erst, dass wir mit anderen Menschen in Kontakt treten und mit ihnen Informationen austauschen können. Emotionen lassen sich durch Bewegung ausdrücken. Sich bewegen können heisst: Die Welt erobern! Wir geben den Kindern  viele Möglichkeiten, sich in ihrer Umwelt zu bewegen. Die Wahrnehmung wird geschult, das Denken angeregt und somit Intelligenz gefördert.

Massnahmen:

Täglich von ca. 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr offene Turnhalle, mit Nutzung der dort vorhandenen Spielgeräte

  • Rhythmikwagen
  • Sprossenwänd                              
  • Rutsche
  • Trampolin
  • Langbank
  • Kletternetz
  • Weichbodenmatte
  • Bällebad
  • Gleichgewichtsparcour
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Täglich von ca. 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr geöffnete Eingangshalle mit verschiedenen Angeboten

  • Offene Gruppen mit gruppenübergreifenden Angeboten
  • Gezielte Turn und Rhythmikstunden
  • Tanz / Pantomime

Tägliche Gartennutzung während der gesamten Freispielzeit

  • Roller, Rädchen, Taxi Baumhaus mit Kletterwand und Kletternetz
  • Schaukelnest
  • Hügel mit Krabbelrohren
  • Rutsche
  • Basketballkorb
  • Torwand
  • Sandlandschaft
  • Matschecke
  • Erlebnisboot / Wasserspiele
  • Nutzung des angrenzenden „Tannle“

Spaziergänge, Exkursionen, Ämtergänge, Einkäufe ...

3. Sprachliche Bildung und Erziehung

In unserem Haus ist die Sprachkompetenz eine Schlüsselqualifikation und sie ist eine wesentliche Voraussetzung für den schulischen und beruflichen Erfolg, für eine volle Teilhabe am gesellschaftlichen – kulturellen Leben. Von Anfang an ermöglichen wir dem Kind mit seiner Umwelt mit Gestik, Mimik und Lauten zu kommunizieren. Für die Entwicklung sind unsere Kinder von Kommunikation abhängig. Der Spracherwerb ist nicht nur nachahmen und Zuhören, sondern auch der Dialog mit anderen. Für Sprache muss das Interesse bei den Kindern sein bzw. wird dies bei uns geweckt. Die Handlungen und Sprache müssen für Kinder einen Sinn ergeben. Aufgrund dieser verschiedenen Prozesse wird in unserem Kindergarten der Spracherwerb aufgebaut.  Ziel ist es in unserer Einrichtung den Kindern Freude an Sprache zu vermitteln. Ihnen werden die Möglichkeiten gegeben, die Bedürfnisse und die Fähigkeiten ihre eigenen Gefühle, Erlebnisse und Gedanken sprachlich mitzuteilen. Wir helfen mehrsprachig aufwachsenden Kindern bei der Eingliederung, das Erlernen der Sprache. Auf die Kindheit bezogen sind damit die gesamten Erfahrungen und der Umgang  mit Buch-, Erzähl-, Reim- und Schriftkultur gemeint. Durch den Umgang mit Bilderbüchern, Geschichten, Märchen, Fingerspielen oder Reimen entwickelt das Kind bei uns  Kompetenzen die ganz wesentlich zur Sprachentwicklung beitragen.

Massnahmen:

  • Kinderkonferenz
  • Sprachprogramm
  • kindgemäße Literatur
  • Reime, Gedichte,
  • Rätsel, Lieder,
  • Projekt Kinderchor
  • Gespräche, allg. Kommunikation
  • Sprachvorbild des Personals
  • Sismik - Test
  • Märchen, Erzählungen
  • Silbenspiele
  • Feste feiern
  • Kreis- und Singspiele
  • Fingerspiele
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4. Mathematische Bildung und Erziehung

Kinder benötigen ein mathematisches Grundverständnis, um in ihrem Alltag zurechtzukommen. Die Welt, in der Kinder aufwachsen, ist voller Mathematik. Formen Zahlen und Mengen sind überall zu entdecken. Wir sehen das mathematische Denken als Basis für lebenslanges Lernen. Im Vordergrund steht für uns nicht das kognitive Lernen mathematischer Inhalte, sondern die spielerischen und ganzheitlichen Lernerfahrungen im Bezug auf Mathematik. Die Kinder werden dadurch grundlegende mathematische Kompetenzen entwickeln. Mathematik ist in enger Verbindung zur Sprache, Naturwissenschaft, Technik, Ästhetik, Kunst, Kultur, Musik, Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport zu sehen. Wir lassen die Kinder in ihren Lernprozessen mit allen Sinnen und spielerisch mit mathematischen Inhalten experimentieren, damit sie einen kreativen und freudigen Umgang mit Mathematik entwickeln.

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Massnahmen:

  • Sprachprogramm
  • Abzählverse
  • Lieder
  • Rhythmik
  • Turnen
  • Gespräche & Kinderkonferenzen
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  • Geburtstagsfeier (Krone, Tischdecken, Stuhlhüpfen...)
  • Markttag
  • Exkursionen: Edeka, Post, Bücherei...
  • Reichelshofprojekt
  • Naturbetrachtungen
  • Tastspiele
  • Tischspiele: Würfelspiele, Uno, Memory, Domino...
  • Bilderbücher
  • Malecke
  • Werkecke
  • Puppenecke
  • Rollenspiele
  • Bauecke
  • Konstruktionsmaterial
  • Arbeitsblätter
  • Aufräumen – Sortieren nach Eigenschaften
  • Kochen und Backen: Abwiegen, zählen...
  • Gesundes Frühstück
  • Zahlen im Raum präsent machen: Uhr, Telefon zum Spielen, Geburtstagskalender...
  • Fingerspiele, Kreisspiele
  • Kimspiele

5. Medienbildung und –erziehung               

Kinder lernen Informations- und Kommunikationstechnik und Medien kennen. Sie erfahren diese als Faktoren des öffentlichen sowie ihres alltäglichen Lebens. Wir vermitteln Chancen und Risiken guter und schlechter Medien. Das Medienspektrum darf nie Ersatz für Spiel und Zuwendung sein. Wir zielen mit unserer Medienerziehung darauf ab, den Risiken entgegenzuwirken. Wir wollen Orientierungskompetenzen stärken.  Positive Potentiale werden nutzbar gemacht. In unserer Einrichtung werden Medien gezielt und dosiert eingesetzt.

Massnahmen:

  • Bilderbuchbetrachtungen, Bilderbuchecken
  • Regelmässiger Besuch der Gemeindebibliothek
  • Bilderbuchkino
  • CD-Player in allen Gruppen
  • Computerecke für Kinder ab 5 Jahre
  • Sinnesübungen
  • Vorlesebücher
  • Einsatz von Verstärker und Lautsprecher
  • Zeitschriften
  • Regelmässige Ausgabe einer Elterninfo
  • Kopiergerät
  • Fotoaushänge, Internet
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6. Gesundheitserziehung

Gesundheit wird in unserer Einrichtung als körperliche Gesundheit und seelisches Wohlbefinden verstanden. Wir vermitteln gesundheitsbewusstes Verhalten und Handeln in alltäglichen Situationen (gesunde Ernährung, Hygiene, Krankheitsvorbeugung, Unfallvermeidung…) damit die Kinder zu eigenverantwortlichen Menschen für sich und ihre Mitmenschen werden. Der soziale Umgang miteinander hat eine grosse Bedeutung, damit sich die Kinder wohl fühlen (Angst, Stress, Belastung, Leistungserwartungen, Frustration, Misserfolg…) und eine selbstbewusstes Verhalten entwickeln können. Wir ermöglichen eine altersgemässe Entwicklung.

Massnahmen:

  • Bereitstellung von Bewegungsmöglichkeiten im Raum und im Freien
  • Gemeinsames Erarbeiten von Regeln und Grenzen
  • Gemeinsame Planung der Raumeinteilung
  • Verkleidungsecke
  • Wahrnehmungsübungen
  • Selbstwahrnehmung, Einfühlungsvermögen fördern
  • Gefahren erkennen und vermeiden
  • Verkehrserziehung
  • Hygiene und Körperpflege (Geschirr spülen, Hände waschen, Taschentücher…)
  • Bällebad
  • Kuschelecke
  • Schaukelführerschein
  • Snoezelenraum
  • Gesundes Frühstück
  • gemeinsames Essen
  • freies Frühstück
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  • Verarbeiten von saisontypischem Obst und Gemüse
  • Markttag
  • Besuch des Zahnarztes

7. Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung

Ausgangspunkt ästhetischer Erziehung sind die fünf Sinne, nämlich Riechen, Schmecken, Hören, Sehen und Tasten. Insofern kann Erziehung durch die sinnliche Wahrnehmung beim Kind Mündigkeit und Kreativität entfalten und fördern. Kinder können die Grenzen zwischen den einzelnen Sinnen leicht überschreiten, z.B. Malen unterstützt durch Musik und Rhythmus. Ästhetische Bildung und Erziehung bedeutet, Kinder in ihrer Gesamtpersönlichkeit zu fördern. Sie versucht Kopf (Kognition), Herz (Emotion) und Haut (Motorik) mit ihrem Angebot zu erreichen. Durch das Zusammenwirken dieser drei wird dem Kind ermöglicht verschiedene Arbeiten herzustellen. Es kann Werkzeuge, Farben und verschiedene Materialien richtig verwenden oder gegebenenfalls umfunktionieren. Wir unterstützen das Kind darin eigene Ideen und ästhetische Vorstellungen umzusetzen und nicht in einheitliche Schemen zu verfallen. Ästhetische Bildung und Erziehung setzen eine geeignete und ausreichende Raum- und Sachausstattung voraus, die wir den Kindern im Freispiel und bei angeleiteten Beschäftigungen geben können. Bei Mal- und Zeichenaufgaben räumen wir den Kindern genügend Freiraum für den spielerischen und kreativen Umgang mit Vorstellungen, Ideen und Materialien ein. Bildnerisches Gestalten setzt Erfahrungen, Erlebnisse und Wissen voraus. In bestimmten Projekten, z. B. eine Theateraufführung usw., und Veranstaltungen bringen wir den Kindern verschiedene Kulturen und Traditionen näher. Den Kindern wird so ermöglicht ihr eigenes Leben mit dem anderer zu vergleichen, Unterschiede festzustellen und zu tolerieren lernen. Alle diese Erfahrungen gehen über die Sinne und werden miteinander verknüpft.

Massnahmen:

  • Raum für die unterschiedlichsten Sinneserfahrungen geben
  • Rollenspiele in unseren Puppenecken, Verkleidungsecken, Kuschelecken usw.
  • jährlicher Theaterbesuch in Maßbach
  • Sommerfestaufführung
  • Tänze einzuüben und vorzutragen
  • gruppenübergreifende Projekte über fremde Kulturkreise
  • vermitteln der eigenen Traditionen und Werte
  • Mal- und Gestaltungsräume, die in jeder Gruppe vorhanden sind, in der Freispielzeit  viele verschiedene Materialien auszuprobieren, den Umgang mit Werkzeugen und  Werkstoffen (wie Schere, Kleber, Fingerfarben usw.) zu üben und angebotene Materialien auszuprobieren und gegebenenfalls umzufunktionieren.
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  • Experimentieren mit Farbe
  • Wir korrigieren Kinderarbeiten nicht
  • Gestalten lernen ohne Schablonen
  • Wir führen angeleitete Beschäftigungen durch, in denen die Kinder verschiedene gestalterische Techniken lernen, die sie dann im Freispiel ausprobieren können
  • Durch die Gestaltung der eigenen Räume vermitteln wir den Kindern ein Bild von Ästhetik

8. Musikalische Bildung und Erziehung

Wir fördern musikalische, gestalterische und künstlerische Kompetenz dadurch, dass wir die kreative Energie der Kinder zulassen. Jedes Kind zeigt von Geburt an Interesse an Tönen, Geräuschen und Klängen in seiner Umwelt. Mit Neugier und Faszination begegnen die Kinder der Welt der Musik und setzen oft Gehörtes spontan in Bewegung um. In unserer Einrichtung erfahren die Kinder Musik als Quelle von Freude und Entspannung, als Beitrag zum gemeinschaftlichen tun und fühlen, als traditionelles Medium zur Vermittlung von Geschichten und Wissen. Aber auch als spielerisches Experimentier- und Lernfeld, das Freiheit zur Kreativität zulässt. Wir sehen Musikalische Erziehung auch immer in Verbindung mit der sprachlichen Entwicklung und Form des körperlichen Ausdrucks.

Massnahmen:

  • Kinderchor im Kindergarten
  • Musikalische Auftritte in der Öffentlichkeit
  • Kindergottesdienste mitgestalten
  • Liedeinführungen (thematische zum Jahreskreis, Projekten und verschiedenen Anlässen)
  • Angebot einer Liedermappe für zu Hause (Lieder die wir im Kindergarten singen werden als Kopie mit nach Hause gegeben.)
  • Tägliches Abschlusslied, Lieder als Tischgebet usw.
  • Musikalische Gestaltung von Geburtstagsfeiern
  • Fingerspiele, Kreis- und Singspiele
  • Angebot von Kinderlieder-CD`s, Instrumentale CD`s
  • Klangwelten zu verschiedenen Themen und Projekten
  • Klanggeschichten
  • Den Umgang und Gebrauch von Orff-Instrumenten und Rhythmik Instrumenten
  • Kennen lernen von verschiedenen Instrumenten, die die Erzieher oder Kinder spielen
  • Eine Musikecke, in der Kinder verschiedene Musikinstrumente spielen und ausprobieren können
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  • Gestalten von Musikinstrumenten
  • Körperinstrumente verdeutlichen und einsetzen (klatschen, patschen, stampfen usw.)
  • Bewegung zu Musik und Tanz

9. Umweltbildung und –erziehung

Umweltbildung und –erziehung nimmt ihren Ausgang von der Naturbegegnung, von Erlebnissen mit Tieren und Pflanzen. Der Umgang mit Naturmaterialien regt Phantasie und Kreativität an. Kinder lernen in unserer Einrichtung ihre Umwelt mit allen Sinnen zu erfahren und sie als unersetzlich und verletzbar wahrzunehmen. Im Rahmen unserer Projekte, vor allem dem Reichelshof, erarbeiten wir mit den Kindern diverse Exkursionen. Die Kinder erfahren Naturzusammenhänge dort, wo diese unmittelbar zu beobachten sind. Die Kinder entwickeln durch den Bewussten Umgang mit der Natur ein ökologisches Verantwortungsgefühl und einen Einblick in den Natur- und Umweltschutz. Sie lernen Ressourcen wahrzunehmen und zu schätzen.

Massnahmen:

  • Reichelshofprojekt
  • Jahreskreis bewusst erleben
  • Umwelt- und Naturvorgänge beobachten
  • Die Umwelt mit allen Sinnen wahrnehmen
  • Offenen Garten bei allen Wetterlagen nutzen
  • Sorge für Pflanzen und Tiere tragen
  • Pflanzen und Tiere in deren natürlichen Umfeld kennen lernen
  • Vorstellung über die Artenvielfalt entwickeln
  • Naturmaterialien sammeln und betrachten
  • Mit Naturmaterialien experimentieren
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  • Abfallstoffe unterscheiden und trennen
  • Wertstoffe entsorgen
  • Exkursionen in Feld, Wald, Wiese…
  • Bilder- Sachbücher
  • Geschichten
  • Lieder
  • Pflanzen in der Gruppe
  • Pflanzen / Tiere wertschätzen
  • Kennen lernen der verschiedenen
  • Müllverarbeitungsbetrieben

10. Naturwissenschaftliche und Technische Bildung

Frühe naturwissenschaftliche und technische Bildung trägt wesentlich dazu bei, den persönlichen Bezug der Kinder zu ihrer Umwelt zu festigen und sich in unserer hoch technisierten Welt besser zurechtzufinden. Kinder zeigen ein hohes Interesse an Alltagsphänomenen der belebten und unbelebten Natur und an Technik. Sie bekommen bei uns die Möglichkeit im Bezug zu ihrem Lebensalltag zu forschen und zu experimentieren. Mit diesen Experimenten greifen wir die kindliche Neugierde auf und wecken den Forscherdrang der Kinder. Wir vermitteln den Kindern auf spielerische Weise erste naturwissenschaftliche Kenntnisse und regen die Kinder zu weiteren, intensiveren Fragen an. Sie erkennen erste logische Zusammenhänge im biologischen, physikalischen, technischen und chemischen Bereich. Diese Fragen und selbst Antworten darauf finden ist eine wichtige Grundlage für ihr Leben. Sie schulen ihre Beobachtungsgabe durch systematisches Beobachten, Vergleichen, Beschreiben und Bewerten. Sie werden sich in ihren Artikulationsvermögen üben und lernen eigene Ideen und Hypothesen zu erstellen. Auf die so gewonnenen Erkenntnisse kann das Kind immer wieder zurückgreifen.

Massnahmen:

  • Gezielte Angebote / Experimente / Versuchsreihen
  • Ecken zum Verdunkeln bieten
  • Offener Garten ( Lupengläser…)
  • Malecke
  • Matschecke
  • Freies Frühstück (Spülen, Getränke anrichten..)
  • Snoezelenraum
  • Magnetspiele
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  • Experimentierkästen
  • Bilder- und Sachbücher
  • Reichelshofprojekt
  • Spaziergänge
  • Hauswirtschaftliche Tätigkeit
  • Gesundes Frühstück
  • Werkecke
  • Konstruktionsmaterial
  • Kugelbahn
  • Farbschleuder