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Kooperationen

Vernetzung und Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern

Regelungen hierzu haben wir im Qm- Handbuch im Fach 19 festgeschrieben.

1. Zusammenarbeit mit der Grundschule

Für eine gelingende Schulvorbereitung und eine sinnvolle Übergangsbewältigung vom Kindergarten zur Grundschule ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Eltern, Kindergarten und Grundschule erforderlich. Unsere Kooperation besteht im wesentlichen Teil aus gegenseitigen Besuchen, bei denen die Kinder, die Lehrkräfte und das Kindergartenpersonal miteinander in Kontakt kommen.

Lehrer besuchen den Kindergarten,

  • um mit den Gruppenleitungen Fachgespräche zu führen und um miteinander zu kommunizieren.
  • um die Kinder kennen zu lernen
  • zum gegenseitigen Austausch verschiedener Leihgaben
  • zum Überbringen von Informationsmaterial für „Vorschuleltern“
  • als Referenten zum Thema „Schulreife“
  • als Gast zur Abschlussfeier der „Grossen
  • am Markttag
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Kinder besuchen die Schule

  • Einschreibungstag
  • Schnuppertag
  • Einladungen, Post etc wird von den Kindern in die Schule gebracht
  • Adventsmarkt der Gemeinde
  • zum gegenseitigen Austausch verschiedener Leihgaben

Kindergartenpersonal besucht die Schule

  • Adventsmarkt der Gemeinde
  • Weihnachtsfeier der Schule
  • Abschlussfest
  • Jährliches Treffen mit Lehrkräften am Abend

2. Zusammenarbeit mit verschiedenen Vereinen

Der Kindergarten nimmt an vielen öffentlichen Veranstaltungen teil. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Vereinen gestaltet der Kindergarten einige Aktivitäten mit.

2.1 Erntedankfest

An diesem Tag nehmen wir am Nachmittag an einem grossen Umzug des Trachtenvereins teil. Hierfür leihen uns die Planpaare ihren Wagen, den die Kinder gemeinsam mit dem Kindergartenteam schmücken. Unter einem bestimmten Motto nehmen die Kinder, die möchten (ausser den jüngsten des Kindergartens) am Umzug teil. Hierbei werden sie vom Kindergartenpersonal begleitet.

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2.2 Seniorennachmittage

Der Pfarrgemeinderat organisiert Seniorennachmittage im Pfarrheim. Um den Senioren eine kleine Freude zu bereiten, gestalten wir mit den Kindern ab und zu einen Programmpunkt. Passend zum Jahreskreis singen wir Lieder, sprechen Gedichte, übergeben kleinere, von den Kindern gestaltete, Geschenke oder ähnliches.

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2.3 Weihnachtsfeier des Turn- und Sportvereins

Jährlich nehmen wir mit unseren Kindern an diesen Weihnachtsfeiern teil. Zum einen die Seniorenfeier, die an einem Adventssonntag stattfindet, zum anderen die Mitglieder-weihnachtsfeier an einem Adventssamstag.

2.4 Feste / Feiern und sonstige Veranstaltungen

Zu versch. Jubiläen, Geburtstagen, Verabschiedungen u. ä.  bekommen wir Anfragen von der Gemeinde oder Pfarrgemeinde zur Nutzung unseres Kindergartens. Unsere große Eingangshalle bietet sich für den einen oder anderen Anlass an. Oftmals gestalten auch hier die Kindergartenkinder einen Programmpunkt.

Auch die Krabbelgruppe feiert ihr jährliches Sommerfest bei uns im Haus.

3. Öffentlichkeitsarbeit ausserhalb der Einrichtung

Ganzheitliches und situationsorientiertes Arbeiten intensiviert unsere Kontakte in der Gemeinde

3.1 Erkundungen - Umfelderfahrungen unserer Kinder

Wir leisten Pädagogik nicht nur „hinter verschlossenen Türen“. Oft können Sie Erzieherinnen und Kinder draussen vor Ort sehen. Wir lassen die Öffentlichkeit am Leben und Lernen der Kinder teilhaben. Es findet ein Erfahrungsaustausch zwischen den Kindern und der Öffentlichkeit statt. Der Kindergarten soll als aktiver, fester Bestandteil von Röthlein gesehen werden und ins Bewusstsein der Dorfbewohner rücken. So integrieren wir das Dorf in unsere Arbeit und somit in den Alltag der Kinder. Im Rahmen unserer Projekte erarbeiten wir mit unseren Kindern diverse Besuche verschiedener Firmen, Institutionen usw Um die verschiedensten Einrichtungen zu erkunden, Materialien für bestimmte Werkarbeiten zu sammeln und vor allem alltägliche Aufgaben zu erledigen, gehen wir ins Dorf oder fahren mit dem Linienbus in die Stadt.

Hier einige Beispiele für Aktivitäten, die wir gemeinsam mit den Kindern unternehmen:

  • Sommerfest wird im Rathaus angemeldet 
  • Getränke und Speisen für bestimmte Feste werden bestellt
  • Bücher und Anschauungsmaterial für unsere gemeinsame Planung wird organisiert
  • Materialien für Werkarbeiten werden gesammelt
  • Einrichtungen und deren Arbeit werden erkundet
  • Wohnungen der Kinder werden besucht
  • Krankenbesuche werden gemacht und vieles mehr.

So sind wir unterwegs:

  • in der Metzgerei
  • im Feuerwehrhaus                        
  • in der Gärtnerei
  • beim Bäcker                   
  • im Edekamarkt
  • in der Apotheke                           
  • in der Bücherei
  • beim Arzt oder Zahnarzt             
  • an den Sportanlagen
  • in der Grundschule
  • in der VR- Bank

um hier nur einige Beispiele zu nennen.   

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Ebenso lässt es unsere Arbeit zu, dass uns Firmen, Ärzte, Feuerwehr, Polizei, Vereinsvorstände usw.  im Kindergarten besuchen. So kommt z.B. der Zahnarzt von Röthlein jährlich, um den Kindern einen Dokumentationsfilm zu zeigen und sie über Zahnpflege aufzuklären.  Zum Abschluss bietet er eine kleine Untersuchung an.  Eltern wird in den verschiedenen Projektarbeiten die Möglichkeit gegeben, ihren Beruf vorzustellen.

4. Öffentlichkeitsarbeit innerhalb unserer Einrichtung

         Unser Kindergarten versteht sich als Ort der

         Gemeinschaft und der Begegnung

Jeder hat die Chance, sich ein Bild von unserer Arbeit, unserer Einrichtung und von unserem Team zu machen. Es ist möglich uns täglich im Kindergarten zu besuchen. Längere Aufenthalte sollten allerdings vorher angemeldet sein. In der Regel sind dies zukünftige oder momentane Kindergarteneltern. Jeder ist bei uns willkommen. Auch anderen interessierten Menschen ist der tägliche Besuch unserer Einrichtung möglich.

4.1 Umgangskultur / Das tägliche Auftreten

Eine der häufigsten und eindrucksvollsten Formen von Öffentlichkeitsarbeit geschieht tagtäglich durch die direkte Art des Umgangs mit anderen Menschen. Wir betrachten Menschen, die unsere Einrichtung besuchen, als Gäste und Kunden. Tatsache ist, dass wir Menschen auf andere wirken und einen gegenseitigen Eindruck hinterlassen. Hier kommt unser Menschenbild, das wir von uns und anderen haben zum Tragen. Unsere Umgangskultur zeigt sich in unzähligen kleinen Verhaltensweisen.

So z.B. die Art der Begrüssung, die Art des Zuhörens, Aufmerksamkeit, die wir anderen schenken, Höflichkeit ohne Unterwürfigkeit, ein freundlicher Blick, eine lebendige Körpersprache und natürlich unser äusserliches Erscheinungsbild. Dieses sehen wir als Spiegel unserer Einstellungen, Werthaltungen und Meinungen. Uns ist bewusst, dass unser persönliches Erscheinungsbild die öffentliche Meinung prägt. Alles in allem sind wir ständig bemüht, dass sich unsere Gäste wohl fühlen.

Es ist uns wichtig, wie das Team miteinander umgeht. Eine positive Umgangskultur beeinflusst das Ergebnis einer guten Öffentlichkeitsarbeit. Sie ist spürbar in der „Atmosphäre“ der Einrichtung und lässt auch über die Farb- und Raumgestaltung tiefe Einblicke und Eindrücke für Besucher zu.

4.2 Tage der offenen Tür für jeden Interessierten

Unser Kindergarten öffnet sich bewusst auch den Menschen, die im alltäglichen Leben „nichts“ mit dem Kindergarten zu tun haben. Es gibt verschiedene Veranstaltungen, zu denen wir die Öffentlichkeit und nicht nur die Eltern einladen. Unsere verschiedenen Aktionen geben dem interessierten Publikum die Möglichkeit, unsere Einrichtung kennen zu lernen und sich gegebenenfalls über diese zu informieren.  Je öffentlicher unsere Aktionen sind, desto eher traut sich der ein oder andere unseren Kindergarten zu besuchen.

  • am Sommerfest
  • zu Gottesdiensten
  • am Markttag
  • unseren Weihnachtsmarkt
  • zum Faschingstanz für Erwachsene mit Live-Musik
  • am Rosenmontag für Kinder und Erwachsene

5. Zusammenarbeit mit der Fachöffentlichkeit

5.1 Kindergarten dient als Ausbildungsstätte

Fachakademie für Sozialpädagogik in Schweinfurt

  • Erzieherpraktikant im ersten Ausbildungsjahr
  • Berufspraktikantin im fünften Ausbildungsjahr
  • Blockpraktikanten im vierten Ausbildungsjahr
  • Besuch der Weihnachtfeiern der Schule

Fachakademie für Sozialpädagogik in Münnerstadt

  • Referat für die Erzieherpraktikanten im zweiten Ausbildungsjahr

Kinderpflegeschule und Fachoberschule

  • jährlich zwei auszubildende Kinderpflegerinnen
  • absolvieren der praktische Prüfung
  • Besuchstage der Lehrkräfte mit Benotung der Schülerin
  • Schüler der Fachoberschule benötigen zweimal im Jahr einen Praktikumsplatz

5.2 Austausch und Kooperation

Kreisjugendamt

  • Erhebungsbögen
  • Jahresberichte
  • Vorlegen unserer Konzeption
  • Einreichen von Auswertungen aus dem Sismikbogen für Migrantenkinder

Gesundheitsamt

  • Begehung des Kindergartens
  • Mitarbeiter des Gesundheitsamtes führt vor der Einschulung eine Untersuchung der 5 - 6 jährigen Kinder durch

Sozialamt

Hier finden allein erziehende Mütter und Väter,  sozial schwache Familien und Asylbewerber Hilfe. Das Sozialamt erklärt sich hier zu einer Kostenübernahme der Kindergartenbeiträge bereit.

Der Bezirk Unterfranken

Durch die Aufnahme eines behinderten Kindes stehen wir in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Unterfranken. Dieser finanziert Eingliederungshilfen und überprüft durch Begehungen und Gespräche deren Notwendigkeit.

Der Caritasverband Würzburg

  • Dachverband unseres Trägers
  • Begleitung unseres Qualitätsmanagement-Systems
  • Ansprechpartner bei Personalfragen
  • Fortbildungsangebote für Mitarbeitern
  • Arbeitskreise für Mitarbeiter

6. Der Schriftverkehr unserer Einrichtung

eine indirekte Öffentlichkeitsarbeit

Täglich geben wir als sozialpädagogische Einrichtung Dokumente und Aufzeichnungen weiter. Wir betreiben so immer wieder „indirekte“ Öffentlichkeitsarbeit. Dabei ist es für die Wirkung dieser Schreiben nicht unerheblich, wie diese geführt werden. Hier geht es uns nicht nur um die inhaltliche Seite, sondern auch um die Wirkung unserer Schriftstücke in der Öffentlichkeit.

Jeder vom Kindergartenpersonal hält sich vor Augen, dass

  • ein Schriftstück ansprechend gestaltet sein sollte.
  • die Rechtschreibung korrekt und fehlerfrei ist.
  • ein sauberes Schriftbild zu erkennen ist.
  • der Inhalt verständlich ist.
  • klare Aussagen gemacht werden.
  • die Wortwahl treffend ist.
  • das Gesamtbild ansprechend ist.

Es gibt eine grosse Anzahl von Dokumenten und Aufzeichnungen in unserer Kindergartenarbeit. Bei diesen dürfen wir nicht vergessen, dass  sie eine positive Wirkung auf den Empfänger haben sollten.

  • Unsere Konzeption
  • Qualitätshandbücher
  • Homepage
  • Statistiken
  • Zeugnisse, Berichte und Gutachten.
  • Plakate & verschiedene Aushänge
  • Umfragebögen
  • Elterninformationszeitschrift
  • Presse- und Medienarbeit