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Leitbild

Unsere Qualitätspolitik / unser Leitbild

Die Arbeit in unserer Einrichtung orientiert sich an den Prinzipien der  katholischen Soziallehre. Diese beinhaltet Kernaussagen zur PERSONALITÄT, SOLIDARITÄT, SOZIALITÄT, zum PRINZIP DER NACHHALTIGKEIT sowie zur SUBSIDIARITÄT, wie sie im Leitbild des deutschen Caritasverbandes festgelegt sind.

Die Katholische Soziallehre, der das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz, das Grundgesetz, sowie der Bayerische Bildungs- und Betreuungsplan für Kinder in Tageseinrichtung bis zur Einschulung stützen, lenken und bestimmen unser tägliches Handeln.

Die Arbeit unserer Einrichtung orientiert sich an den Grundaussagen des christlichen Menschenbildes. Der Mensch ist „Bild und Gleichnis Gottes“.  Jeder einzelne ist von Gott ins Leben gerufen worden und zu seinem eigenen Ziel berufen. Er hat Anspruch auf Achtung seiner Individualität und Würde. Wer das religiöse verschweigt oder gar absichtlich ausblendet, schafft ein Defizit, mit dem sich auf Dauer nicht sinnvoll und glücklich leben lässt.

In unserer Einrichtung treffen viele Persönlichkeiten aufeinander. Wir wollen eine Einrichtung sein, in der alle Beteiligten wissen, dass wir einander respektieren und die Würde des Menschen unantastbar ist.

Das Vertrauen, die Verantwortungsbereitschaft, die Lebensfreude, die Unbeschwertheit, die Geduld, die Ausdauer und die Akzeptanz jedes Einzelnen sind uns sehr wichtig. Stärken und Schwächen einer Person sind im Miteinander willkommen und werden angenommen. Der Wert des Menschen hängt nicht von seiner Leistung ab. Jeder Einzelne verdient Respekt. Das Selbstbewusstsein aller Beteiligten ist wichtig zur Entfaltung seiner Persönlichkeit. Jeder entdeckt sich selbst und bringt sich ein. Durch die  Selbstachtung wird es jedem möglich, Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen.

Es wird ein solidarischer Umgang sichtbar, der sich durch Begleitung, Optimismus, Nächstenliebe, Wertschätzung des Einzelnen, Hoffnung, Sensibilität, Akzeptanz, Empathie, Konfliktfähigkeit usw. auszeichnet. Gemeinschaftsfähig zu sein bedeutet für uns, Konflikte auszutragen, indem man miteinander redet. Die Kommunikation (ob verbal oder nonverbal) hat so einen sehr hohen Stellenwert.

Unser tägliches Handeln ist auf das Gemeinwohl hin ausgerichtet. Es herrscht soziale Gerechtigkeit. Dies bedeutet für uns, auch etwas für Andere zu tun, ohne dass der unmittelbare Eigennutz im Vordergrund steht. In der Gemeinschaft ist es uns wichtig, Schöpfungsverantwortung zu zeigen und das Prinzip der Nachhaltigkeit zu leben. Das was wir tun, und wie wir es tun, hat Auswirkungen auf unsere Nachwelt. Subsidiarität, wie wir sie definieren, heißt: Der Einzelne oder eine kleinere Gemeinschaft lernt, die eigenen Interessen selbstständig zu vertreten, sowie eigenverantwortlich Widerstände zu meistern. Die Angebote unsere Einrichtung sind demnach nicht wertfrei.

 

Rechtliche Grundlagen:

Die rechtlichen Grundlagen unserer Einrichtung finden sich im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, speziell im Kinder- und Jugendhilfegesetz, im Bayerischen Bildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBig), im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), sowie in den EU-Richtlinien.

Durch den Aufnahmevertrag und den Kindergarteneintritt des Kindes haben wir von den Eltern, als unseren Kunden, den gesellschaftlichen Erziehungsauftrag erhalten. Auf diesem Fundament steht unsere situationsorientierte, lebensnahe Arbeitsweise, die sich in den verschiedenen Kapiteln unserer Konzeption näher erklärt.