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Verpflegung

Gutes auf dem Tisch – Mittagessen in unserem Kiga

Alle Kinder haben die Möglichkeit von Montag bis Donnerstag bei einem gemeinsamen Mittagessen eine warme Mahlzeit zu sich zu nehmen. Die frischen Lebensmittel werden hierzu täglich eingekauft.  In Zusammenarbeit der Kindergartenleitung und der Küchenmitarbeiterin entsteht jeden Tag eine eigens gekochte Mahlzeit für Kinder.

 

Bei Abschluss eines Kindergartenvertrags entscheiden die Eltern, ob ihr Kind eine warme Verpflegung im Kindergarten erhalten soll. Zu den Beiträgen kommt dann zusätzlich eine Verpflegungspauschale (für Mittagessen und Getränke) von 25,00 € pro Monat.

 

Konzept für unser gemeinsames Mittagessen

Mit einem gemeinsamen Gebet beenden die Kinder ihre Freispielzeit in der Gruppe und gehen nach dem Händewaschen gemeinsam mit ihrer Erzieherin ins Restaurant. Die Kinder essen gruppenweise mit einer Bezugsperson aus ihrer Gruppe zu Mittag.  Im Raum selbst achten wir auf eine freundliche, hygienische Atmosphäre. Gemeinsam mit den Kindern wurden Verhaltensregeln erarbeitet. Hier ein paar Beispiele:

  • Auf eine angemessenen Lautstärke achten

  • Kinder sollen sich am Büfett selbst bedienen können

  • Alle Speisen werden mal probiert. Ein Rezept mehrmals anbieten und probieren lassen. Kind braucht häufiger eine Chance, um endgültig zu beurteilen ob die Mahlzeit schmeckt

  • Ehrliche und richtige Bezeichnung der Speisen. Wir verwenden keine Kosenamen für Essen. Die Kinder sollen wissen bzw. lernen, was sie essen.

  • Die Kinder die keine warme Mahlzeit zu sich nehmen, essen ihre mitgebrachte Brotzeit.

Nach dem Essen geht die Gruppe gemeinsam in den Garten. Es ist uns wichtig, dass sich die Kinder täglich an der frischen Luft bewegen.

 

Essen ist auch alltäglich im päd. Konzept verankert

Das Restaurant wird von den Kindern auch zum „freien Essen“ während der Freispielzeit genutzt. Hier finden die Kinder den ganzen Tag über die Getränke, einen Obstkorb und einen Obst- Gemüseteller mit den verschiedensten, klein geschnittenen Früchten und Gemüsearten am Buffet.

 

Ebenso können die Kinder im Restaurant eine Spielecke nutzen, in der die Angebote ausschließlich auf das Thema  Ernährung abgestimmt sind.

 

In der Hauswirtschaft-Ecke mit eigener „Kinderküche“  finden sowohl gruppeninterne als auch gruppenübergreifende, gezielte Angebote zur Ernährung statt. Dort breiten die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen in regelmäßigen Abständen die verschiedensten Speisen zu. Im Anschluss erfreut sich die „Kochgruppe“ über ihr selbst hergestelltes Essen.

 

Speiseplanentwicklung

Monatlich werden neue Speisepläne erstellt. Hierbei achten wir auf die Zusammensetzung der Menükomponenten, damit sich der Monatsplan gesundheitsförderlich gestaltet und die Speisen sich nicht wiederholen.

Die einzelnen hauseigenen Rezepte werden in einem Rezeptordner festgehalten. Zusatzstoffe und allergieauslösende Stoffe  werden weitgehend vermieden. Sie sind jedoch jederzeit für Eltern einsehbar.

 

Optimierung der Küchenorganisation

Die Küche organisiert sich so, dass eine optimale Zubereitung möglich ist. Die Speisen werden täglich frisch gekocht und zeitnah serviert. So verhindern wir ein langes Warmhalten des Essens.

 

Hygiene / HACCP

Gemeinsam mit der Lebensmittelüberwachung wurde die Planung unser Küche durchgesprochen und so umgesetzt, dass sie den baulichen Anforderungen und den Anforderungen zur Ausstattung entspricht. Sowohl das pädagogische Personal als auch die Küchenmitarbeiterin nehmen an jährlichen Belehrungen zum Hygienemanagement teil. Alle drei Jahre werden diese vom Betriebsarzt selbst durchgeführt.

 

Es ist uns auch wichtig regelmäßige Schulungen bzw. Fortbildungen (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) zum Thema: Mittagessen in unserer Kita“ zu absolvieren. Nötige Checklisten werden täglich in Zusammenarbeit der Kindergartenleitung und der Küchenmitarbeiterin geführt.

 

Zur Einhaltung der Hygiene Vorschriften orientieren wir uns an den „Leitlinie für eine gute Lebensmittelhygienepraxis in sozialen Einrichtungen“ vom Caritasverband und der Diakonie. Für die Leitlinie war das Konzept zur Anwendung der HACCP-Grundsätze eine wichtige Grundlage.   

 

Das Hazard Analysis and Critical Control Points-Konzept (abgekürzt: HACCP-Konzept, deutsch: Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte) ist ein klar strukturiertes und auf präventive Maßnahmen ausgerichtetes Werkzeug. Es dient der Vermeidung von Gefahren im Zusammenhang mit Lebensmitteln, die zu einer Erkrankung von Konsumenten führen kann. (Quelle: Wikipedia)